Infos & Aktuelles

Neues im Jahr 2016

Das Jahr 2016 startete ich mit 5 Völkern weniger. Einem  Bekannten habe ich im April meine alten Hinterbehandlungsbeuten samt Bienen  geschenkt, so dass ich nur noch mit der Segeberger Hartschaumbeute der Firma „stehr GmbH“ imkere. Dadurch habe ich ca.1/3 Bienenvölker weniger und bedingt durch die Witterung fiel die Honigernte für 2016 etwas sparsamer aus.

Desweiteren blühten Buchweizen und Linde in unserer Gegend zur gleichen Zeit, so das es dieses Jahr  leider keinen Lindenhonig gibt, bzw. dieser sehr stark mit Buchweizen durchsetzt ist. Für Liebhaber von dunklen kräftigen Honig ist das der Richtige.


Mai 2015

Greenpeace startet die Kampagne „Rettet die Bienen“ und in Berlin summt es auch.


Alle meine Völker haben den viel zu milden Winter gut überstanden, obwohl andere Imker im Land starke Verluste hinnehmen mussten.

Durch die bei uns betriebene BIO-Landwirtschaft werden keine Pflanzenschutzmittel ( Pestizide ) eingesetzt. Diese sogenannten Schutzmittel wirken nicht nur gegen Unkraut, Pilze oder schädliche Insekten, sondern vergiften auch nützliche Insekten, wie z.B. Bienen, Hummeln oder Schmetterlinge.

Die Gifte wirken schleichend und nicht sofort. Mit gesammelten verseuchten Pollen und Nektar wird u.a. die Brut gefüttert. Das Lernverhalten oder Orientierungsvermögen wird dadurch beeinflusst und die Bienen finden nicht mehr in den Stock zurück, was zu starken Verlusten führen kann. Auch ist durch die eingetragenen Gifte die Widerstandsfähigkeit gegenüber der „Milbe“ nicht mehr so gut.

Noch ein Wort zur geplanten „Test“ Gasförderung in Märkisch Buchholz.

Durch die Testförderung wird auch eine Menge giftiges Wasser aus mehreren tausend Meter Tiefe an die Oberfläche befördert. Niemand weiß oder kann die Frage beantworten, wie sich das auf unsere Umwelt auswirkt. Schon ein Tropfen des geförderten Giftwassers in einer Pfütze, auch dort holen Bienen ihr Wasser, kann für sie tödlich sein.

Am Pfingstwochenende werden die ersten Waben der Frühjahrsblüte geschleudert, auch wird es dann wieder Rapshonig aus der Oberlausitz geben.

Die Preise bleiben stabil auf dem Stand von 2014.

Leere Gläser nehme ich gern zurück, auch mit Etikett.

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